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Ramon

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Re: Alte Feldesse kurbelwelle für Schwungrad gebrochen

from Ramon on 07/05/2021 08:06 PM

Hallo Viking-Ace,
willkommen im Forum!
Ich habe auch eine ähnliche Feldesse, und musste dort schon öfters sowohl den Haken als auch die Welle aufschweißen um den Bruch an genau der Stelle bei der sie bei dir gebrochen ist zu verhindern.
Bei mir ist die Welle auf jeden fall aus Stahl und daher gut schweißbar.
Auf den Bildern von dir ist es schwierig zu urteilen ob es sich um ein Teil aus Guss handelt oder wie bei mir Stahl ist. Der Geometrie des Exzenterstücks nach (weil etwas unrund im Querschnitt) könnte es Guss sein. Allerdings wäre ein solch dünnes langes Teil meiner Meinung nach ehr ein untypisches Gussteil.
Du könntest ja mal eine Schweißprobe am Umfang der Welle machen.
Grüße
Ramon

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Ramon

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Re: Äxte ohne Ende

from Ramon on 01/13/2021 07:49 PM

Hallo nochmal,
die Dorne aus 42CrMo4 härte ich eigentlich nicht. Die weisen eh schon eine gewisse Grundhärte und hohe Zähigkeit auf. Da sie ja in das glühende Werkstück getrieben werden und teilweise selbst (beim steckenbleiben) mal rotglut bekommen ist eine Härtung, zumindest für mich, nicht unbedingt nötig.
Im Vergleich zu den Baustahldornen halten Sie ja so oder so ein mehrfaches der zeit.
Grüße
Ramon

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Ramon

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Re: Äxte ohne Ende

from Ramon on 01/12/2021 06:11 PM

Hallo Klopfer,
freut mich wenn sich jemand für mein Zeug interessiert.
manche Dorne (die ohne Holzstiel) sind aus Baustahl und sind auch schon ziemlich am Ende. Meine Lochhämmer mache ich in der Regel aus 42CrMo4 (1.7225) oder die amerikanische Bezeichnung 4140.
Das hab ich in rauhen Mengen und ich glaube das hat auch eine höhere Warmfestigkeit als C45.
C45 hab ich garnix daheim.
die Dorne muss ich demnächst mal erneuern und werde auch die aus 42CrMo4 herstellen.
Die einzige Challange daran ist es auf ein vernünftiges maß zu bekommen... Das Material das ich rumfahren habe sind alte Bolzen aus Baumaschinen und die gehen von Ø50 - Ø100. Mit der Hand ist das ne Arbeit für jemanden der Vater und Mutter erschlagen hat und mein Federhammer packt das leider ab Ø70 auch nicht mehr...
Grüße
Ramon

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Ramon

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Re: noch eine Garderobe

from Ramon on 01/11/2021 10:15 PM

Hallo Leute, Danke für die Resonanz.
also nochmal zu den Schrauben .
Ich seh mittlerweile nicht mal mehr das Regalbrett, soviel Zeug hängt da drauf. Für mich hat sich das damit erledigt...
Auch wenn ich euch natürlich recht geben muss, die Verzinkten (darf man Spax schreiben) Schrauben sehen niemals so gut aus wie irgendwelche Halbrundholzschrauben egal ob aus Messing oder Stahl.
Grüße
Ramon

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Ramon

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Re: Äxte ohne Ende

from Ramon on 01/11/2021 10:09 PM

Danke für die Blumen!
Gerne zeig ich euch ein paar Bilder wie die Doppelaxt geschmiedet wurde.
Zuerst wird natürlich mit einem Lochhammer das Loch für das Haus geschlagen.
Erst ca. 80% von einer Seite, dann von der anderen Seite bis der Butzen herausfällt.
IMG_6548.jpg
Danach wird weiter aufgedornt, am besten mit einem kurzen stabilen Dorn um möglichst viel Energie in das Loch bzw. das zu verformende Material zu bringen und möglichst viel Schwung bis auf den Amboß mitzunehmen. Ein Langer Dorn verhindert das  weil der Hammer weniger kinetische Energie aufbauen kann.IMG_6556.jpg
Jetzt wird auf der Lochplatte weiter aufgedornt und mit dem Dorn im Haus werden die Wangen ausgearbeitet und die Wandstärke des Hauses etwas reduziert.
IMG_6562.jpgIMG_6564.jpg
Danach setze ich das Blatt erstmal vom Haus etwas ab und schnüre das Material an dieser Stelle ein bisschen ein.
Wenn das soweit ist wird das Blatt erstmal ein bisschen ausgebreitet und die Klinge auf naja ca. 6mm Stärke verjüngt.
Jetzt kann, je nach Lust kann dann entweder mit der Flex oder mit dem Meißel/Warmschrot eine ca. 15-20mm tiefe Nut eingebracht werden. Falls das Blatt danach noch zu dick erscheint, einfach zusammenfalten und noch etwas ausschmieden.
Falls ein Stahl für die Schneide bereits keilförmig zugerichtet wurde kann dieser dann in das Blatt eingeschweißt werden. Hierzu gibt es eine Menge Videos auf einschlägigen Plattformen. Es empfielt sich aber die Spitze Seite des Stahlkeils mit dem Meißel einzukerben um beim Einschweißen mehr Halt beider Materialien zu bekommen (zumindest bevor dem Eigentlichen Schweißen).
Hiervon hab ich leider keine Bilder mehr gemacht...
Naja ganz wichtig bei einer Doppelaxt ist auf jeden Fall, immer die Symmetrie zu beachten. Dabei empfielt sich ein Maßsstab aus Alu oder ein Lineal aus Stahl o.ä. um auch am heißen Werkstück zu Messen und Korrekturen vornehmen zu können.
Tja und dann fehlt nur noch der Feinschliff. Die Kontur muss (zumindest bei mir) dann an manchen Stellen nochmal ein bischen mit dem Winkelschleifer oder dem Meißel nachgearbeitet werden und überschüssiges Material wird entfernt.
Naja und das Ergebnis is ja bekannt.
Noch was! Das is kein Hexenwerk, sonst könnt ichs auch nicht.
Grüße

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Ramon

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Äxte ohne Ende

from Ramon on 01/09/2021 06:44 PM

Hallo Leute,
über die Feiertage (und eigentlich auch schon davor) hatte ich mal wieder Lust ein paar Äxte für klein und Groß zu schmieden.
Die Doppeläxte wurden alle aus Baustahl hergestellt, daher wurde eine Schneide aus Federstahl eingeschweißt.
Die einfachen Äxte wurden aus einer Blattfeder eines LKW geschmiedet.
Gehärtet wurden alle in Öl.
IMG_6959.jpgIMG_6956.jpgIMG_6495.jpgIMG_6822.jpgIMG_6819.jpgIMG_6818.jpg
Grüße
Ramon

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noch eine Garderobe

from Ramon on 01/09/2021 05:59 PM

Hallo liebe Forumskollegen,
nachdem es ja doch ein bisschen ruhig is in unserem schönen Forum will ich auch mal wieder was beitragen.
Im Sommer habe ich mal auf vielfachen Wunsch meiner besseren Hälfte ein paar Haken für eine Garderobe geschmiedet.
neulich ist mir dann das passende Holz unter die Finger gekommen.
hier ist das Ergebnis:
IMG_6803.jpg
IMG_6802.jpg
Das Brett ist aus Zwetschge.
Das Ausgangsmaterial für die Haken war glaub ich 20x5
Ja, die Kreuzschlitzschrauben sind nicht das gelbe vom Ei, aber die bleiben!
Grüße
Ramon

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Ramon

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Re: ...und schon wieder ne Axt...

from Ramon on 09/07/2020 10:27 PM

Ja, das is Geschmackssache!
Ich mag's... hab aber auch schon andere Formen ausprobiert, IMG_2289.jpg
naja, zugegeben... die is auch geschwungen...
IMG_0702.jpg
IMG_0817.jpg
Die Doppelaxt wurde aus Baustahl geschmiedet und mit einer Schneidlage versehen. Sie wurde dann zugunsten des Hammerin versteigert...
ja, also zurück zur Frage...
Ich loche meine Äxte, wenn man das mit einem (ich bin mir nicht sicher ob's wirklich so heißt) Lochhammer mit Spitze macht, und aufpasst die mitte des Stahls zu erwischen dann geht das durchaus gut. Wichtig wäre nur die Axt auf dem Amboss immer wieder zu drehen, sodaß der Lochhammer um 180° gedreht in das  Loch fürs Haus eingeschlagen wird. Das erhöht die Chance das das Loch gerade durch geht. Bei ca. 80% Tiefe loche ich von der Gegenseite fertig und schlage den Butzen aus.
Grüße
Ramon

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Re: Damast mit Rehgeweih

from Ramon on 09/07/2020 07:43 PM

Hey Leute,
danke für die positive Resonanz!
Naja, der Griff war ja der Zündfunke für das Messer, den konnte ich dann nicht einfach ersetzen.

Frei nach dem Motto: Tofu schmeckt dann ab besten wenn man es kurz vor dem Verzehr durch ein Roastbeef ersetzt...
Zwischendrinn dacht ich auch mal man sollte vieleicht nen anderen Griff anbauen aber im Endeffekt find ichs so doch ganz OK und es liegt auch ganz gut in der Hand.
Für Survival Fans die normalerweise einen Göffel in der Tasche haben is das dann auch mal was neues: das Spisser (Spicker und Messer)
also
Grüße
Ramon

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Ramon

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Re: ...und schon wieder ne Axt...

from Ramon on 09/07/2020 07:35 PM

Hallo Tamme,
die Äxte sind aus Federstahl von einem Volvo LKW, Material kann ich nicht genau sagen, habe aber schon mehrere daraus gemacht. Bleiben schön schnitthaltig und sind dennoch robust. Ideales Material für Beile und Äxte eben.
Ausgangsmaterial war dann also ca. 100x25x60-70mm
Die Stiele sind in diesem Fall beide aus heimischer Esche, bei der dunkleren hatte ich allerdings das Anlassen vergessen, sollte nicht vorkommen, tuts aber. Drum hab ich den Stiel mit in den Ofen gelegt, sieht super aus.
Allerdings sollte man aufpassen beim Anlassen mit Stiel ein Bisschen Wasser in den Ofen mit reinzustellen, sonst trocknet der zu schnell und bekommt Risse! (Glücklicherweise hatte ich gleich den Geistesblitz und mir blieb das erspart)
Außerdem muss sich die Robustheit des Stiels noch erweisen da der durch das Rösten doch ein bisschen an elastizität verliert...
Grüße
Ramon

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