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Re: Der kleine Chinese

15. Februar 2024 um 04:28

HEhe das kommt mir bekannt vor ich habe den Bruder. Anfangs das selbe Problem gehabt aber dann habe ich selber einen Keil aus Schwarzstahl angefertigt und schön warm eingeschlagen. Damit er gut Paßt. Das hält dann ca 1-1,5 Jahre bis es sich wieder löst. Schlimmer ist allerdings bei mir das Obige gesenk das kommt ca alle 2-3 Monate da kann ich leider bzw will ich nicht mit riher gewalt dran gehen und einschlagen. Deshalb kontrolliere ich das Öfter. Auch ist die Verriegelung schon bei mir gebrochen so das der Keil die Laufbuchsen beschädigen kann. Aber sonst tut er seine Dienste. Ich habe aber auch ein eigenes Fundament gebaut nicht das fertigteil.

Schwingt den Hammer!
Gruß Martin

Der kleine Chinese

14. Februar 2024 um 20:33

Moin Allerseits,

 

mir ist vor kurzem ein kleiner Chinese zugeflogen:


jetzt zu meiner Frage: ich bin durch die Gesenkaufnahme meines Meitingers echt verwöhnt, bei dem Lufthammer lösen sich nach kurzen Einsätzen ständig die Gesenke. Klar vernünftig verkeilen, aber selbst mit neu angefertigten Keilen plus Kupfereinlagen das selbe Ergebnis, habe jetzt überlegt mit zwei schmalen Keilen zu arbeiten. Doofe Idee? 
Im Anhang mal ein Video dazu, denke da sieht man was ich meine. 

 

Danke schon mal im Voraus,

 

 

André

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Re: Amboss ca.160 kg und Esse mit Gebläse

5. Februar 2024 um 18:25
Martin Hartung / DerSchlosser, 5. Februar 2024 um 10:42

Hallo Klaus,

finde ich ne super Sache was Du da vorhast. Die gemauerte Esse wird wohl niemand mitnehmen, aber die Feuerschale und das Gebläse kann man ja ausbauen.

Mal sehn ob sich jemand meldet...

Gruß DerSchlosser

Ja da wäre ich auch behilflich beim Ausbau

des Gebläse und der Esse

Gruß Klaus

 

Re: Amboss ca.160 kg und Esse mit Gebläse

5. Februar 2024 um 11:42

Hallo Klaus,

finde ich ne super Sache was Du da vorhast. Die gemauerte Esse wird wohl niemand mitnehmen, aber die Feuerschale und das Gebläse kann man ja ausbauen.

Mal sehn ob sich jemand meldet...

Gruß DerSchlosser

Ein Hoch dem ehrbaren Schmiedehandwerk!

Amboss ca.160 kg und Esse mit Gebläse

4. Februar 2024 um 20:22

Hallo ich möchte auf diesen Weg Junge Schmiede Unterstützen

Amboss ca.160 kg er weist keine Risse auf Esse und Gebläse 230 Volt voll Funktionsfähig.

Beides gegen eine Schutzgebühr abzugeben.

Die Teile stehen in der Nähe von Regensburg.

MfG Klaus Forster

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Hallo aus RLP

31. Januar 2024 um 10:57

Hallo aus RLP,

ich bin der René. Ich hatte einige Zeit ein sehr großes Interesse am Schmieden. Ich konnte es leider nicht in ein Hobby umsetzen.

Daher lese ich hier schon einige Zeit mit und habe ich dazu entschieden mich nun auch anzumelden.

 

Gruß René

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Verkaufe einige Schmiedebücher

31. Januar 2024 um 10:53

Hallo und guten Tag,

 

da ich das Schmieden nie in ein Langzeithobby umsetzen konnte, habe ich einige Bücher die ich verkaufen möchte.

 Wer Interesse an einem der Bücher hat, kann mich per PM oder hier im Threat anschreiben. Ich schicke dann Detailbilder zu.

Preisvorschläge nehme ich gerne entgegen.

 

Gruß René

 

 

Zuletzt bearbeitet: 31. Januar 2024 um 10:54, Rene W

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Re: kleines Alltagsmesser

29. Januar 2024 um 12:10

Guten Tag, Hermann!

Beim Küchenmesser habe ich 1.2235 (80CrV2) verwendet, der sehr abrieb-/verschleißfest ist. Er hält daher seine Schärfe sehr lange. 
Das Bearbeiten ist allerdings etwas mühsamer und kostet ein paar Schleifbänder!

Zuletzt bearbeitet: 29. Januar 2024 um 12:11, Jean Collin

Re: kleines Alltagsmesser

29. Januar 2024 um 11:56

Guten Morgen Jean,

auch mir gefallen Deine beiden Messer ausserordentlich gut. Hast Du für das Küchenmeser den gleichen Stahl verarbeitet?

Herzliche Grüße

Hermann

Re: kleines Alltagsmesser

29. Januar 2024 um 11:36

Meinhard,

das war früher ein übliches Verfahren, mit dem Klingen in Besteckmessergriffen fixiert wurden. Beim heißen Abwaschen wurde da so manche Klinge gelockert!

Re: kleines Alltagsmesser

28. Januar 2024 um 20:47

Hallo, Jean,

Schappoh! wie die Franzosen sagen. Beide Messer gefallen mir gut, jedes für Ziel und Zweck offensichtlich handwerklich sauber ausgeführt.

Was das EInkleben betrifft: Ein bekannter Messerhersteller in Solingen hat mir mal vor -zig Jahren für das Einkleben in Hirschhorngriffe Kalkpulver und portugiesisches Baumharz (Kolophonium, hoher Schmelzpunkt) zum Vermengen gegeben. Wenn sich die Klinge eventuell mal lockert, kann man sie im Wasserbad in Ruhe erhitzen, nach dem Erkalten sitzt sie dann wieder fest, 'ne Zeit lang.

Versuch macht kluch!

Meinhard

Re: kleines Alltagsmesser

28. Januar 2024 um 19:41

Sascha,

die schwarzen Anhaftungen sind sog. Schmiedehaut. Diese verbleibt auf der Klinge, wenn sie traditionell an die Endform geschmiedet wurde. 

Viele "Neu-Schmiede" kloppen nur den Stahl flach, wie man in vielen Videos bei YouTube sehen kann. Die Form wird mit dem Winkelschleifer gemacht, die Oberfläche wird einfach abgeschliffen, damit sie wie ein Industriemesser aussieht. Aus traditioneller Sicht ist das weder ökologisch noch ökonomisch, denn dabei entsteht Stahl als Abfall, was dem Schmied ein Graus ist. Und zudem ist es natürlich dilettantisch.

Ich klebe die Klingen meist mit Araldit ein, aber in Japan werden solche Messer gar nicht geklebt, sondern einfach eingebrannt. Das hält eine ganze Weile und erlaubt auch den Austausch eines Griffs. Meine Griffe sind sehr hochwertig und halten sehr lange, daher kann ich sie auch dauerhaft einkleben.

In vorindustrieller Zeit - und das geht zurück bis in die Jungsteinzeit und die Bronzezeit - wurden Klingen mit Harz eingeklebt, so wie Du das machst. Die Angel wird erwärmt und quasi eingeschmolzen, und das hält wunderbar. Bei Museumsreplikaten mache ich das auch so. 

Re: kleines Alltagsmesser

28. Januar 2024 um 18:52
Jean Collin, January 28, 2024 at 5:30 PM

Danke für Deine Rückmeldung, Sascha!

Das Messerchen ist nur knapp 200 mm lang, hat also einen kurzen Griff. Die Klingenstärke an der Wurzel liegt bei 4,5 mm.  Als 'ständiger Begleiter' aus meiner Sicht gut geeignet, aber für die Küche nähme ich lieber ein BUNKA-CHO aus eigener Produktion:

Hallo Jean,

auf dem Bild Deines BUNKA-CHO ist mir etwas aufgefallen, das mich neugierig macht. Am Ansatz der Klinge meine ich schwarze "Anhaftungen" zu erkennen. Möglicherweise täusche ich mich - aber ist die Klinge auf irgendeine traditionelle Art im Griff eingeklebt/eingekittet?

Ich habe selber schon Messer mit einer Mischung aus Harz, Ziegelmehl und Bienenwachs im Griff verklebt. Mir gefällt so etwas - der Verzicht auf Chemie und die Unabhängigkeit von irgendwelchen Fremdprodukten.

Es ist besser ein kleines Schmiedefeuer anzuzünden als die Dunkelheit zu verfluchen!