Hallöchen allerseits,
ich habe diesen Thread jetzt gespannt verfolgt und werde jetzt auch mal meinen bescheidenen Senf dazugeben.
@Andrew Insgesamt finde ich deine Selbstbauesse für etwas schnell zusammengebrutzeltes gut gelungen, und wenn sie für deine Bedürfnisse ausreicht, umso besser. Zwei gut gemeinte Verbesserungsvorschläge: 1. vergrößere den Arbeitstisch, mehr Platz ist immer gut. 2. ein geeigneteres Gebläse wäre irgendwann sinnvoll. Geräusch-, Sicherheits-, und Verbrauchstechnisch ist das auf Dauer eventuell besser als ein Staubsauger.
Allerdings verstehe ich die Kritik, die du eventuell falsch aufgefasst hast, sehr gut. Es ist gut möglich, dass du in einem Jahr etwas anderes benötigst und es hat Gründe, weshalb sich nach über 3000 Jahren Schmiedehandwerk seit ca. 200 Jahren die gusseiserne Feuerschüssel bei hunderten Meistern bewährt hat. Und wenn man die Langlebigkeit dieser bedenkt, ist sie wohl das effektivste Mittel zum Essenbau.
@Holledauer Ich gebe dir teilweise recht. Leider hat sich das Forum in den letzten 2 Jahren merklich verändert. Mein Problem ist dabei aber eher weniger die Qualität, als die Quantität der Rückmeldungen. Ich lese hier nichts, was keine ehrliche Kritik ist und ich bin als Anfänger selber froh, wenn ich diese auf meine bescheidenen Werkstücke bekomme. Sei sie, wie sie sei. Ich finde es eher schade, dass man insgesamt doch eher wenige Antworten bekommt, im Vergleich zu früher.
Gruß
Paul
P.S.: Von mir kommt demnächst auch etwas zum Thema Esse, da ich gerade selbst an meiner Feldesse herumschraube...


Ich kann das verstehen. Aber Spaß beiseite, wirklich gut erhaltenes Teil, wenn du mit der Drahtbürste einmal drübergehst, kurz mit der Fächerscheibe über die Bahn und ihm dann Leinöl gönnst, sieht er aus wie neu! Darf man fragen wieviel er dir wert war?

Hallo,
Ausgangsmaterial war ein 7 cm langer 2.5er Vierkant C45.
Das wohl Verzwickteste war das Auge, da mir mein Meißel kurz zuvor abgebrochen ist. Notgedrungen habe ich also einen Pressluftmeißel genutzt. Man muss sich eben zu helfen wissen.


So sah dann der Hammerkopf zurechtgeschliffen aus. Zu sehen ist die typische „diamamantförmige“ Spitze.
So sieht der Hammer fertig eigestielt und mit Leinöl behandelt aus. Er ist weder wirklich schön, noch sehr sorgfältig gemacht, aber für das erste Mal bin ich zufrieden und er wird hoffentlich seinen Zweck erfüllen. Verbesserungsvorschläge und Tipps kämen mir sehr gelegen.