🔒 Archiv-Hinweis

Dieses Forum wird nicht mehr aktiv betreut und dient nur noch als Archiv.

👉 Das neue Schmiedeforum findest du hier:
➡ www.schmiede-das-eisen.de

Re: Wiedervorstellung

15. November 2023 um 11:38

Also am Amboss sollte es nicht wirklich scheitern, ich hätte da auch noch welche im Angebot😁

Ein Hoch dem ehrbaren Schmiedehandwerk!

Re: Wiedervorstellung

14. November 2023 um 16:26

Und wenn das mit dem Amboss nichts wird, ich hab da noch ein paar... Dann bringe ich eben einen mehr mit.

Re: Wiedervorstellung

14. November 2023 um 13:46

Hallo Martin,

 

Du siehst mich beschämt.   Dabei schwärm ich jedem vor, wie toll das Treffen immer ist und schaff es dann selbst nicht vorbei zu kommen :-( irgendwie kommt mir als was dazwischen.

Ich hoffe es nächstes Jahr reinzuschauen.  Vielleicht sogar mit nem eigenen Amboss. Kann vielleicht an nen Reise Amboss kommen.  Bin den jetzigen Besitzer noch am bearbeiten.

 

Gruß

Ingo

 

 

Re: Wiedervorstellung

14. November 2023 um 11:38

hallo Ingo,

 

willkommen zurück! Hab Dich beim Treffen in Freudenberg vermisst☹️

 Viel Erfolg beim Bau Deiner Schmiede! Erfahrungsgemäß dauert so etwas länger...

Gruß DerSchlosser

Ein Hoch dem ehrbaren Schmiedehandwerk!
Zuletzt bearbeitet: 14. November 2023 um 11:39, Martin Hartung / DerSchlosser

Re: Der ahnungslose aus dem Saarland

12. November 2023 um 13:39

Hallo Andy,

 

Warum willst Du direkt mit einer Presse loslegen?

Haben bei Dir Feuerverschweisungen schon geklappt? Falls nicht, würde ich erstmal mit der Hand sowas versuchen.

Es ist ja nicht einfach damit getan, das Werkstück in die Presse zu packen und hebel zu ziehen.

Bis meine erste Feuerverschweisung geklappt hat, sind einige Liter Gas durch den Brenner gegangen. Ich will Dir jetzt nicht den Spaß am bauen deiner neuen Presse nehmen. Neben dem Schmieden ist das "Bauen" seiner Schmiede ja Teil des Hobbys  zumindest bei mir.

Aber Feuerschweissen an sich ist schon nicht ganz einfach.

Auswahl der Grundmaterialien, Vorbereitung des Materials.Wenn man mit Kohle arbeitet, die richtige Feuerführung. Mit Gas, hält die Esse die Hitze gut genug. Das richtige "Packen" vom Damastpaket.

Und dann halt auch, der richtige Moment das Werkstück aus dem Feuer auf den Amboss zu bringen  und mit der richtigen Kraft das Paket zu verschweissen.

Nicht böse sein, hört sich jetzt "hochtrabend" an, was ich geschrieben hab. Wenn Du aber noch nie sowas gemacht hast, schätze ich mal, wirst Du Dir dein Damastpaket in der Presse erstmal nur kaputt drücken.

Ich hab bestimmt 20 Versuche gebraucht bis ich meine erste Verschweissung sauber hinbekommen hab, mittlerweile hab ich ein "Gefühl" dafür bekommen wie es funktioniert. Ein gelernter Schmied grinst sich wahrscheinlich gerade einen ab, wenn er das liest. Da ich aber niemanden hatte, der es mir beigebracht hat, musste ich durch ausprobieren Lernen. Youtube und Bücher sind zwar eine Hilfe aber alleine ist es schon eine frustrierende Geschichte wenn man sich daran versucht.

Wenn Du dabei Hilfe brauchst, helfe ich Dir wenn ich kann.

 

Gruß

Ingo

 

Re: Wiedervorstellung

12. November 2023 um 13:17

Hallo Julian,

Nicht wirklich.. hab 2 Eisen im Feuer was Garten/Freizeitgrundstücke angeht. Bei dem einen wäre ein Häuschen schon auf dem Grundstück, welches ich "anpassen" könnte und bei dem anderen müsste ich noch einen "Schuppen" bauen.

Ich spekulier auf das Grundstück mit Häuschen. Das wäre auch keine 500m von meiner Wohnung weg. Das könnte ich später auch für kleines Geld kaufen.

Das andere Grundstück wäre im Nachbarort, läge aber schön abgeschieden und ich würde keinen Stören.

Ich hoffe bis Januar eines von den beiden zu ergattern.

Bis die Tage..

Ingo

Re: Wiedervorstellung

11. November 2023 um 19:49

Hello (again)! :)

 

Ist denn eine Werkstatt in Aussicht? Ich drücke die Daumen!

 

Viele Grüße

Julian

Wiedervorstellung

11. November 2023 um 00:48

hallo zusammen..

 

Dann will ich mich mal wiedervorstellen  :)

Im alten Forum war ich unter LDK_NewBee angemeldet.  Aus irgendeinem Grund konnte ich mich damals im neuen Forum weder anmelden noch neu Registrieren. 

Jetzt hab ich es einfach mal wieder versucht und siehe da, ich konnte mich Registrieren. 

Zu meiner Person, mein Name ist Ingo, ich bin mittlerweile 51 Jahre und schmiede seit ca 5 bis 6 Jahre. Ich sehe mich selbst immer noch als Blutiger Anfänger. Als Autodidakt dauert es ein bisschen bis man wirklich gute Ergebnisse bekommt.

Was mittlerweile qanz gut klappt, ist Feuerschweissen. Das.hat mich von Anfang an immer Fasziniert. Da ich komplett ohne irgendwelche Motorunterstütze Hämmer oder Pressen arbeite, sind meine Damastpakete nie besonders Gross. Für das eine oder andere Messer reichts aber. Durch mein Ziel Feuerschweissungen durchzuführen hab ich mittlerweile die 3te Selbstgebaute Esse. Mit der komme ich bei relativ geringem Gasdruck schon auf Schweisstemperatur. Meist reichen mir da schon 0.5 bis 0.6 Bar.

Im Moment kann ich leider nicht Schmieden, da mir die Werkstatt fehlt. :( 

Aber ich geb nicht auf, nach einer bezahlbaren Lösung zu suchen.

Die Tage hab ich schönes Wallnussholz günstig bekommen. 20 Jahre gut abgelagert. Als ich die dunkelste Kantel in der Hand hatte, wusste ich genau was daraus wird. Das wird mein erstes Messer nach Tanto Art, mit einer Damast Klinge.

Drückt mir die Daumen für die Werkstatt, es juckt gewaltig in den Fingern loszulegen.

 

Gruss

Ingo

🔒 Archiv-Hinweis

Dieses Forum wird nicht mehr aktiv betreut und dient nur noch als Archiv.

👉 Das neue Schmiedeforum findest du hier:
➡ www.schmiede-das-eisen.de

Richtig härten

25. Oktober 2023 um 19:59
Wenn die Stemmeisen-Klingen (die normalerweise recht leicht aus den Griffen zu bringen sind) bei Kirschrot in Öl gehärtet wurden (nicht etwa nur kurz eingetaucht, sondern mit kräftigem Bewegen im Kühlmedium ganz heruntergekühlt!), sollten sie die dem Stahl entsprechende Ansprunghärte bekommen.

Beim Härten kommt es nicht nur auf die richtige Temperatur an, sondern auch auf die Zeit. Der Weg vom Feuer zum Kühl-Medium (immer Öl bei unlegierten Kohlenstoffstählen und kleinen Werkstücken, z.B. Messern) muss kurz sein. Entscheidend ist nicht, wie warm das Werkstück im Feuer wurde, sondern mit welcher Temperatur es ins Öl getaucht wurde! 

Beim Anlassen sollte auch die Anlauffarbe kontrolliert werden: etwa dunkelgelb/braun-gelb. 1 Stunde anlassen bei 180°C kann schon völlig ausreichend sein, zumal Backöfen nicht geeicht sind und größere Abweichungen von der eingestellten Temperatur durchaus vorkommen können.

Zuletzt bearbeitet: 26. Oktober 2023 um 18:53, Jean Collin

Re: richtig Härten - wo liegt mein Fehler? und muss ich vorher normalisieren?

24. Oktober 2023 um 19:55

Moin Walter,

 danke für Deine Antwort :-)

 

Gut zu wissen, dass das Normalisieren nicht unbedingt nötig ist. Das macht den nächsten Versuch jedenfalls einfacher.

Und ja, ein Magnet kommt ab sofort in die Nähe meines Gasbrenners.

Geschärft wird mit Wassersteinen, sollte also nicht die Fehlerquelle sein.

Wegen dem Stahl - Auf den Eisen steht 'Gussstahl-Garantie' drauf. So wurde soweit ich weiss um 1900 ein damals neues Verfahren genant, das nichts mit dem einer 'Gussstahl-Pfanne' zu tun hat. Die meisten Stemmeisen aus dem deutschen Raum dieser Zeit tragen diesen Namen. Eigentlich qualitativ richtig gutes Werkzeug. Über die genaue Zusammensetzung weiss ich leider nichts.

 

Ich habe mich gewundert, ob meine Schneiden so schnell stumpf werden, weil sie noch zu spröde sind und bei Ästen im Mikrobereich absplittern!?

Vielleicht nimmt dieses Problem ab, wenn ich in vorgewärmtem Öl abschrecke. Macht das Sinn?

Oder doch nochmal für eine Stunde in den Backofen?

 

Womöglich gilt hier wieder einmal folgendes: Probieren geht über vielem anderen ;-)

 

 

 

 

Re: richtig Härten - wo liegt mein Fehler? und muss ich vorher normalisieren?

23. Oktober 2023 um 08:01

Servus Fabien.

Deine Beschreibung klingd schon ganz gut.

Grundsätzlich ist ja ein riesenunterschied zwischen Öl- und Wasserhärter bei der Stahlqualität.

Ohne genau zu wissen was man vor sich hat ein Ratespiel.

Ein Ölhärter wär bei deinem Vorgehen wsl. zersprungen, also eher Wasserhärter.

Mach bitte vor dem Abschrecken einen Magnettest. Vlt wasd du knapp zu wenig warm vor dem Abschrecken.

Aufpassen, nicht überhitzen.(Grobkorn)

Normalisieren schadet sicher nicht, bringd gleichmäßiges Gefüge,würde ich aber nicht als zwingend ansehen.

Wie schleifsd denn? Dabei kassnd du jedes nochso gute Härteergebnis gründlich ruinieren.

 

LG

 

Walter

Zuletzt bearbeitet: 23. Oktober 2023 um 08:13, walter dorfer

richtig Härten - wo liegt mein Fehler? und muss ich vorher normalisieren?

21. Oktober 2023 um 09:44

Hallo zusammen :-)

Eigentlich komme ich eher aus der Holzbearbeitenden Ecke, dort wo Stahl Werkzeug und nicht Werkstoff ist. Und doch kommt es immer mal wieder vor, dass ich an diesem Werkzeug etwas verbessern möchte oder es ganz selber herstellen möchte - dann wird der Stahl zum Werkstoff. (so, als kurze Vorstellung meiner selbst, bisher hier am stillen mitlesen beteiligt)

 

Nun habe ich eine Frage an Euch, deren Antwort ich nicht finden konnte:

Es geht um das Härten von alten (Anfang 1900) Stemmeisen.

Die Klingen waren ganz weich. Bei erster Benutzung hat sich die Schneide am ersten Ast verbogen (nicht abgebrochen). Da die Griffe nicht original sind gehe ich davon aus, dass mein Vorbesitzer sie im Feuer weggebrannt hat und dabei aus Versehen die Härtung des Eisens rückgängig gemacht hat (so oder so ähnlich).

Ich habe sie dann gehärtet. Mein Vorgang beim Härten ist wohl etwas rustikal, aber bisher hatte ich damit richtig gute Ergebnisse:

Über Holzkohle kirschrot aufheizen, dann in Salzwasser abschrecken und anschliessend im Backofen bei ca. 200 °C eine Stunde anlassen.

Der Stahl ist nun also gehärtet und hat den FeilenTest bestanden. Die Schneide ist richtig scharf zu bekommen, verbiegt sich auch bei Ästen nicht mehr. Allerdings bin ich nicht wirklich zufrieden mit meinem Ergebnis. Sie werden einfach extrem schnell stumpf. Nach einem halbem Zapfenloch ausstemmen sind sie fast schon nicht mehr zu gebrauchen.

Die Stemmeisen an sich sollten von richtig guter Qualität (gewesen) sein. Ich glaube nicht, dass es einfach daran liegt, dass der Stahl irgendwie ‘schlecht’ ist, auch wenn ich nicht wirklich weiss was es für einer ist.

Womöglich war meine Methode doch etwas zu rustikal!?

 

Nun möchte ich, nachdem ich mich hier im Forum gründlich eingelesen habe, einen zweiten Versuch wagen.

Diesmal mit feinerer Rezeptur:

Aufheizen in einer kleinen Gasesse und abschrecken in vorgewärmtes Rapsöl. Danach 2-3 x anlassen bei 200°C.

 

Meine Frage: muss ich den Stahl vorher normalisieren? Oder kann ich ihn (schlecht) gehärtet direkt wieder härten?

Wenn möglich wäre das besser, da ich so die Griffe nicht neu machen muss (in nasse Tücher gewickelt überstehen sie die Wärme ganz gut. Wenn ich erst normalisieren muss, dann werden sie das wohl nicht mitmachen.

 

Sodenn, bin gespannt auf Eure Anregungen und schon mal vielen Dank dafür im Voraus.

 

 

Bis dahin, liebe Grüsse,

Fabien

🔒 Archiv-Hinweis

Dieses Forum wird nicht mehr aktiv betreut und dient nur noch als Archiv.

👉 Das neue Schmiedeforum findest du hier:
➡ www.schmiede-das-eisen.de

Re: Schmiedepresse bauen? Aber welcher Zylinder?

19. Oktober 2023 um 22:11
Andy Wolfsglut, 10. Oktober 2023 um 14:53

Danke schon mal für die Hilfestellung, 

also die beiden Aggregate sind schon soweit fertig, und müssen nur erworben werden.

Die Frage nach dem Lastwechselzahl hab ich mir noch nicht gestellt, kann da jemand Hilfestellung leisten?

Den hier hatte ich im Auge:

https://www.hytec-hydraulik.de/aggregate/hydraulik-aggregat-drehstrommotor-v3-1.html

Wäre gut zu wissen ob der überhaupt in frage kommt.

 

Servus Andy.

Hab mir vor einigen Jahren eine Schmiedepresse gebaut. Ich fahre mit knapp 30t bei 200 bar. Die erreichst du mit einem Zylinder mit 125mm Kolbenboden mit 75mm Stange.

Dein angestrebtes Aggregat hat dafür zuwenig Leistung. Zum schmieden musst du ca. 25mm / sec. fahren, dafür ist die Literleistung zu gering. Bei höherer Literleistung hasd dann zu wenig Druck. Die Presskraft ergibt sich ja aus Fläche mal Druck.

Ich hab 7,5kW verbaut, mit einer 35ltr Pumpe. Das geht schon recht gut. Motorstart mit einem Sanftanlauf mit eingeb. Motorschutz.

Steuerung mittels Holzspaltervertil u. Fußpedal. Brauche das Pedal nur zum herunterfahren, hinauf gehz bis zum einstellbaren Endpunkt beim Freigeben des Fußpedales.

Wenn du bausd, bau richtig!!!!!! Massiv. 30t klingd nach nicht viel, ist aber enorme Power!!!!!

 

LG

 

Walter

 

Zwei Messerklingen und eine Zange

18. Oktober 2023 um 18:44

Abend, 

 

Meine ersten drei Sachen die ich geschmiedet habe, das rumgeblödel zum ausprobieren mal ausgenommen 😉

Die zwei Klingen sind aus Reststücken 1.2510.

Messer mache ich schon länger, deswegen bleibt da einiges übrig. 

 

Die Zange war eine alte die mir beim anpassen gebrochen ist. 

War noch lang genug, deswegen einfach probiert selbst was zu machen. Normal vernietet man die ja, allerdings kann ich sie so zerlegen und anständig anpassen falls es sein muss.

Ausgelegt hab ich sie für 3mm Stärke, packt aber bis 6mm ohne Probleme. 

 

Natürlich etliches falsch gemacht, eine Seite gab ich in die falsche Richtung gekröpft🙄

Deswegen ist es am gelenk auch ein bisschen dünner als ich mir gewünscht hätte. 

Funktioniert aber trotzdem. 

 

Gruß Robert 

Anhänge:

🔒 Archiv-Hinweis

Dieses Forum wird nicht mehr aktiv betreut und dient nur noch als Archiv.

👉 Das neue Schmiedeforum findest du hier:
➡ www.schmiede-das-eisen.de