Wir waren vor Ort, es war gut wie immer. Meine Frau hat bei der Führung ein kleines Video gemacht. Für Dich als alten Krenzer-Profi aber nichts Neues.
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Fundament ist auch vorgesehen, unter dem Fußboden ist schon das Erdreich.
War einer von euch dort? Gibt es vllt. Fotos?
Gruß DerSchlosser
Ja es geht voran, aber langsam. Ich arbeite nur ab und an daran.
Hier ist ein Short wo man den aktuellen Stand sieht.
Die Ecken habe ich inzwischen entfernt, da ich am Ende ohnehin eine Ronde benötige. Besonders wichtig dabei ist, beim Weichglühen darauf zu achten, nicht zu warm zu werden. Bei 779 Grad entstehen im Silber – Kupfersystem die eutektischen Schichten. Die aus technischer Sicht ungünstig sind, aber vor allem ästhetisch stören. Da das Eutektikum wie ein grau/gelber Schleier aussieht. Ich glühe daher bei so 650 Grad weich. Das ist ein sehr dunkelrotes schwaches glühen, für das ein abgedunkelter Raum von Vorteil ist. Bei Sonnenlicht ist es überhaupt nicht zu sehen, da muss man wirklich aufpassen. Auch auf Blausilber muss man achten. Also überhitzen auf jeden Fall vermeiden und so rasch wie möglich glühen.
Ich glaube ich bin nicht der einzige der wissen will wie es weitergeht.
Hallo... ich bin gerade dabei ein kleinen Strauß Rosen als Geschenk für eine Hochzeit anzufertigen... habt ihr eine Idee, wie man sie versiegeln können damit sie nicht rosten? Mit Klarlack einnebeln wird nicht tief genug eindringen... gibt es etwas um sie zu tauchen?
Schönen Dank im voraus
PS: auf dem Bild sind die ersten 5 es sollen noch 4 weitere folgen und vielleicht noch 2 in Kupfer
Wenn ich das richtig verstehe, soll der Lufti in das Atelier rein, um ihn dort benutzen zu können? Dann musst Du auf jeden Fall ein ordentliches Fundament erstellen!
Das Atelier haben Martin Garschke und Anika Homm in der alten Brennerei in Nettelbeck eingerichtet. Leider ist der Martin viel zu früh von uns gegangen, ich möchte mit dem Projekt, das letzte Vorhaben von den beiden unterstützen.




Vielen Dank Martin, ja der Name Mirko Günther ist bei uns schon auf dem Schirm. Leider durch die halbe Republik.
Klar ein paar Bilder kann ich noch einstellen. Die Schmiede gibts schon länger, ein paar Kurse haben auch schon stattgefunden
Also einen defekten Motor kann man ersetzen. Ansonsten bin ich leider kein Lufthammerspezialist, da gibt es hier im Forum andere. Vllt. können die sich dazu äußern? Ansonsten ist mir bekannt, dass Mirko Günther in seiner Schmiede mehrere Hartmann Hämmer stehen hat. Vielleicht kann der auch weiterhelfen. https://axtschmiede.de/index.php/de/
PS: bitte stell doch noch weitere Fotos von der alten Schmiede ein, so etwas ist immer interessant!
Gruß DerSchlosser
dieser schöne Hartmann Lufthammer steht schon seit ca. 25 Jahren dort in der Remise. Habe jetzt meine Unterstützung angeboten , ich möchte ihn nicht kaufen auch weil die Besitzerin ihn in ihrer Schmiede wieder einsetzten möchte.
bin jetzt auf der Suche nach Informationen zum Restaurieren. Lohnt sich das oder sollte er verschrottet werden. Vom Motor ist nur noch das Lüfterrad und der Deckel erhalten

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Beim tordieren wird das Zentrum kaum bis wenig umgeformt. Je größer der Durchmesser des Stabes ist, desto mehr wird das Material an den Randzonen umgeformt. Daraus ergibt sich ein großes Ungleichgewicht bei der Umformung und im Gefügezustand. Die Gefahr von Grobkorn im Zentrum bei zu oftmaligen Weichglühen ist groß. Man muss hier also eine Balance finden. Zu vorsichtig vor zu gehen ist hier ebenso schlecht wie zu unbedacht.
In parallelen Backen eingespannt neigt der Stab eher zum Abdrehen als in Prismenbacken. Vermutlich war das der Hauptgrund. Im Schraubstock verwende ich deswegen Prismenbacken und an der oberen Seite ein Wendeeisen.
Hier verlinke hier mal ein Video, in welchen zu sehen ist wie ich ein Stück Cu/Ag beim Tordieren teste. Kupfer/Neusilber sollte sich ähnlich tordieren lassen. Durchmesser und Länge des Stabes haben darauf natürlich einen Einfluss. Wenn ich merke der Stab fängt an Federhart zu werden glühe ich wieder weich. Das mache ich zwei maximal drei mal.
Es gibt schon auch sehr harte Neusilberlegierungen. Da würden sich aber eher die Schichten bei der Umformung lösen. Das abdrehen des Stabes deutet eher auf Grobkorn und eben eine Sollbruchstelle hin. Du kannst den Stab etwas helfen wenn du ihn zb. in einem Gesenk rund schmiedest oder presst. Oder ich walze ihn von Vierkant auf Achtkant. Das ist auch schon besser. Die Kanten zu befeilen, fräßen oder drehen geht natürlich auch.