@ der Schlosser,
ist eher ne Fliegenklatsche, 600 Gramm hat der Kopf, ich habe schon einen ähnlichen Hammer von der Bauform her, der hat 1,2 Kg- Ich bilde mir ein, dass die Sorte besonders gut zieht, ich kann mich täuschen aber ich glaube dran. Wird wohl an der Gewichtsverteilung liegen.
@ Edgar der Schmied, ästhetische Ansprüche habe ich auch nicht, auf keinen Fall, aber ich mag auch keine Blasen an den Pfoten und ich muss den Hammer in der Hand gleiten lassen, deswegen die komische Form. Wie gesagt an dem Ding ist kein mm geschliffen.
Das Holz habe ich immer auf Vorrat, so fortlaufend immer 3-5 Kanteln ca. 60mmx 60mmx1000mm groß verbrauche ich pro Jahr, und dannn ist der Vorrat immer auf 5-8 Jahre gerechnet. Ist also ne Menge Holz in der Hütte.
Es ist mal was einzustielen, mal ein paar Messergriffe, mal ein Sattlerwerkzeug z.B. ein Reifelholz zu machen, da vertut man schon ein bisschen. Robinie ist mein Favorit, dann kommt Esche. Anderes Holz würde ich mal probieren wollen, in unserer Gegend kommt man aber nicht wirklich ran.Und das Robinienholz gibt`s beim Förster fast umsonst. Ich hole mir meistens einen Stamm von 2m Länge und ca 25cm Durchmesser, der wird dann halbiert und die Hälften in Kanteln gespalten. Frisch geht das fast von allein, wenn das Holz trocken ist, eher nicht mehr so gut.
Wichtig bei der Robinie ist, wenn man die verarbeitet, dass der Markstrahl, also der innere erste "Jahresring" komplett entfernt wird, sonst reißt das Holz gründlich beim Trocknen- bis zur Unbrauchbarkeit.
Und weil durch meine Arbeitsweise, viel hacken und hobeln an den Jahresringen entlang- immer viel Material verbraucht wird, ist meist ein Halbstamm pro Jahr weg.
Besonders gerade und verwindungsfrei gewachsene Stücke behalte ich meist für Hämmer und Axtstiele, gerades Robinienholz ist relativ selten. Deswegen gibt es auch Exemplare mit mehr als 10 Jahren Trocknungszeit.
Flohmärkte, ich mag sie. Obwohl man die reelle Chance hat, dort auch gründlich besch... zu werden. Ist mir noch nicht passiert. Bloß gut...
Werkzeuge bekommt man dort oft überrschend gutes, manchmal wirklich für wenig Geld, oft bekommt man mit etwas persönlichem Einsatz was richtig gutes und individuelles draus gemacht.
Ach so- vielen Dank für die Kommetare!
Viele Grüße, Andreas!




















. Die Griffschalen samt Messer sind drei Tage in warmen Öl in einer Thermoskanne gelagert. So kann sich das Holz komplett vollsaugen und das Leinölfirnis verharzt dann so nach 2 Wochen, in der Sonne geht`s schneller.
). Angelassen ist es wie es weiland die Alten machten, ein Stück Stahl mit Nut auf helle Rotglut und dann das zu behandelnde Stück damit in engen Kontakt bringen. Man sieht sehr gut, wie die Anlassfarbe vom Rücken in Richtung Schneide kriecht und hat es so sehr gut unter Kontrolle. Außerdem ist es zeitsparend, statt über eine Stunde knapp ne Minute...























