Die "Umlenkrolle" ist aus Kunststoff. Eher eine Garnrolle. Zuerst dachte ich das ist zum Hochziehen wenn der Balg nicht benutzt wird und die Lederfalten entlastet werden. Aber irgendwie werd ich nicht schlau draus.
Grüßle
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Die "Umlenkrolle" ist aus Kunststoff. Eher eine Garnrolle. Zuerst dachte ich das ist zum Hochziehen wenn der Balg nicht benutzt wird und die Lederfalten entlastet werden. Aber irgendwie werd ich nicht schlau draus.
Grüßle
Jetzt bin ich auch stolzer Besitzer eines Blasebalg. Wahrscheinliches Herstellungsjahr 1810. Entstaubt, gebürstet und mit Lederöl satt eingelassen.

Jetzt brauch ich noch eine Rohrverbindung basteln und los gehts.

In der Mitte ist nachträglich eine Umlenkrolle angeschraubt. Hat einer eine Idee für was das sein könnte?
Grüßle
Teckschmied
Moin, Moin,
hier meine Interpretation eines Kräuter-Wiegemessers. Aus Stoßdämpferfederstahl, gehärtet und angelassen. Muß jetzt noch sauber poliert werden.
Hat den Praxistest schon bestanden und durch das Eigengewicht auch gut zu handhaben.
Grüßle
Teckschmied
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Ja super, das macht doch Mut selbst mal ein solches Projekt anzugehen. Die Idee die Klinge zum Schluß blau anzulassen ist toll. Das hat sonst keiner.
Die Parierstange sieht auch sehr rustikal aus und passt von der Form gut ins historische Muster. Dagegen ist der Knauf sehr extravagant
und schön geworden. Auch dein Holzkern mit Drahtwicklung passt super dazu. Wenn das Kupfer dann etwas angelaufen ist, sieht das bestimmt noch besser aus.
Grüßle
Teckschmied
........ich habe da doch noch eine ganze Spiralfeder im Keller. Was könnte ich da bloß draus machen....????
uiuiuiui, super Vorschlag, aber das artet ja in Arbeit aus. Wir wollen doch nix übertreiben. Aber die Idee hat was. 
In der Zwischenzeit mach ich doch wieder mal was praktisches:
Bei praktischen Gebrauch hat sich aber gezeigt, daß das Teil zwei Ringe zu wenig hat. Aber das ist ja das kleinste Problem.
Grüßle
Doralf
Na ja gut, ist eben "naap"....nicht authentisch aber praktisch.
Hey Pit, das ist ja ein cooles Set. Das läd richtig ein zum Nachbauen!
Grüßle
Teckschmied
Vielleicht hilft das mit dem dreizinkingen Fleischhaken weiter:
Quellen
Aus: The Medieval Household - Daily Living c.1150-c.1450
Medieval finds from excavations in London:6
Geoff Egan; ISBN 0-11-290490-4
Fleischhaken
Ceramic Phase 9 (1270 - 1350)
Länge 107 mm; Schaft unterteilt sich in drei gebogende Zinken; Griff fehlt. Die Fundlage ist hier sehr dünn, und ob der Fund aus London auch auf unsere Gefilde übertragbar ist kann nicht eindeutig beantwortet werden, ist aber auch nicht unwahrscheinlich. Grundsätzlich als Rekonstruktionsvorlage geeignet!

Grüßle
Teckschmied
Vorlegemesser, auch aus der Maciejowski-Handschrift:



Das komische Messer in der Mitte ist gemeint mit Vorlegemesser. Die Ausformung an der Spitze war vielleicht zum Aufpieksen gedacht.
Grüßle
Teckschmied
Als Nächstes eine Fleischgabel aus der Manesse-Handschrift:


So als Anregung.
Teckschmied
Moin zusammen,
@Peter: Vielleicht eine eigene Rubrik unter "Historisches Schmieden" wert?
Ich mach mal hier ein eigenes Thema "historische Küchengeräte" auf. Im Zuge der Mitgliedschaft in einer Mittelaltergruppe sind immer wieder individuelle Anfertigungen gefragt.
Aktuell habe ich den versuchten Nachbau des Mastermyr-Fundes fertig. Ist jetzt meine Nummer drei und auf jeden Fall brauchbar.

Ist nicht historisch korrekt sondern wenn dann: in Anlehnung an.....!

In diesem Sinne
Teckschmied
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Hier die bescheidenen Ergebnisse aus PKW-Spiralfederstahl:
Ausgangsmaterial, ich glaube VW
Also, geht doch.
Grüßle
Teckschmied
Das mit dem Doppeltsehen liegt an dem doppelten Whiskey.
Aber klasse Arbeit, vor allem das saubere Verschleifen. Den Tipp mit der Gumminoppenscheibe muß ich mir merken.
Weiter so
Teckschmied
Also ich hab jetzt ein paar Messer aus Autospiralfederstahl gemacht und da ist gar nichts abgebrochen. Problemlos zu schmieden gewesen, dann grob vorgesschliffen, ölgehärtet und im Backofen angelassen. Dannach von Hand scharf geschliffen, Alles ohne Probleme.
Wahrscheinlich war grade da (siehe Titel) dummerweise die kaputte Stelle in der Feder die die Werkstatt zum Ersatz derselben veranlasst hat.
Einfach munter drauf los, Autofedern gibt´s zu Hauf.
Grüßle
Teckschmied
