Angefangen habe ich mit dem Entwurf in der Straßenbahn. Damit sich kein großer konstruktiver Fehler einschleicht habe ich dann ein kleines Pappmodell gefertigt. Anschließend habe die Einzelteile kopiert und mit der Materialauswahl begonnen.


Dieses Forum wird nicht mehr aktiv betreut und dient nur noch als Archiv.
👉 Das neue Schmiedeforum findest du hier:
➡ www.schmiede-das-eisen.de
Angefangen habe ich mit dem Entwurf in der Straßenbahn. Damit sich kein großer konstruktiver Fehler einschleicht habe ich dann ein kleines Pappmodell gefertigt. Anschließend habe die Einzelteile kopiert und mit der Materialauswahl begonnen.


Dieses Forum wird nicht mehr aktiv betreut und dient nur noch als Archiv.
👉 Das neue Schmiedeforum findest du hier:
➡ www.schmiede-das-eisen.de
).
- ohne Kleber (aka Pfuscherpaste 
)

Dieses Forum wird nicht mehr aktiv betreut und dient nur noch als Archiv.
👉 Das neue Schmiedeforum findest du hier:
➡ www.schmiede-das-eisen.de

. Sieht ja sehr lecker aus
. Ich finde das Muster des 4. Messer v. o. sehr cool. Zusammen mit dem Design erinnert es an einen Schwertwal. Sehr sportlich oder so. Was hast du für ein Griffholz genutzt? Der Streifendamast von Nummer 3 ist auch echt schön. Wie und woraus baust du denn die Parier- und Abschlusselemnte?
. Da mich aber weder unpassendes Material noch unpassendes Werkzeug aufhalten kann, hab ich einen kleinen, schnellen Kerzenständer entworfen. Ausgangsmaterial: 15 cm Kupferrohr 22 mm (altes Wasserrohr). Werkzeuge: Metallsäge, Schlosserhammer 300g (Bahn und Finne per Winkelschleifer nachgearbeitet), Feile, kleiner Gasbrenner, Brechstange (als Hornersatz), Schraubstock, Kantholz (Unterlage zum Bördeln), kleiner Meißel, kleiner Durchtreiber, etwas Lot, Flussmittel und Stahlwolle.
). Ja die Fotos sind nicht so toll, auch das übe ich noch
. Ich finde er wirkt etwas orientalisch und wenn eine Kerze darin brennt scheint der Halter als wäre er aus Baumrinde. Passt aber gut auf den Tisch und ist ein tolles Licht für so eine Shietzeit 



Dieses Forum wird nicht mehr aktiv betreut und dient nur noch als Archiv.
👉 Das neue Schmiedeforum findest du hier:
➡ www.schmiede-das-eisen.de



Die Platine habe ich aus einem Reststück 3mm Stahlblech geschnitten und die Form mit Bandschleifer und Feilen hergestellt. Für die Klinge habe ich den Innenring eines alten Ostkugellager (sehr spezialisierter Spezialstahl made in UDSSR
) genutzt. Das Loch habe ich diesmal vor dem Härten gebohrt. Die Nut für die Verriegelungswanze (oder wie nennt man das bei einem Klappmesser?!) habe ich gefeilt und anschließend in Öl gehärtet und bei 220°C angelassen. Die Wippe für die Verriegelung habe ich aus Federstahl (Spiralfeder) geschmiedet. Anschließend mit der Feile etwas nachgearbeit und die Seiten blankgeschliffen und das Loch für die Achse gebohrt.
. Er hat sich sehr gefreut und ich mich auch, obwohl es mir auch nicht ganz leicht viel mein erster Klappmesser wegzugeben.
)


. Danach kam noch eine sehr anstrengende Prüfungsphase an der Uni dazu, die jetzt allerdings ein vorläufiges Ende gefunden hat. Also besser spät als nie:
....
Den Übergang zwischen Klinge und Griff habe ich auf dem Vierkanthorn abgesetzt und die Löcher für die Griffpins gelocht. Nach dem Schlichten war ich bei einer Dicke etwas 4 mm angekommen, also habe ich gleich in Wasser gehärtet, angelassen (180°C) und geschliffen. Nach dem Schleifen zeigte sich, dass die Blase nun eher ein Schlitz war und ich entschied damit zufrieden bin. Als Griffholz habe ich Eiche gewählt. (Sieht dunkler aus, als sie ist) Da der Griff für meinen Geschmack dann doch zu klein war, habe ich 2 Platten aus rostfreiem Stahl mit versenkten Nieten aufgesetzt.



). Bisher hat es zwar noch nie Fisch gekostet, aber Fleisch. Gestartet habe ich mit Moniereisen (etwa 15 mm Durchmesser glaube ich). Dazu kam dann ein Stück Kreissägeblatt mit recht vielversprechendem Funkenbild. Irgendwas zwischen Blattfeder und Feile, also vielleicht 0,7 - 1% C. Als Flussmittel habe ich mir von meinem Fastschwiegervater etwas Borax besorgt. Geschweißt in meiner Kohlenesse und dann am Bandschleifer (endlich
) fertiggestellt. Beim Härten in Wasser hat sich das Laminat nicht gelöst, aber es gabt eine wunderschöne Biegung, was für 2-lagige Laminate recht normal ist. Also habe ich den Härtvorgang mehrmals wiederholt und jedesmal die Klinge etwas weiter in die Gegenrichtung gebogen. Irgendwann war ich in einer akzeptablen Toleranz und konnte das Messer nach dem Anlassen (180°C 1h) kalt richten. Als Griffholz habe ich Esche aus dem Garten genutzt und als Abschlussplatte aka Zwinge ein Stück altes Schlagzeugbecken. Die Passung dafür habe ich gemeißelt und gefeilt. Geschärft habe ich dann auf Nasssteinen bis 3000. Leider habe ich beim Schärfen etwas zu lange im hinteren Bereich geschliffen und dabei die Schneide etwas zu hoch gezogen. Ich habe es aber so gelassen, weil es sowieso nur für mich sein sollte. Mit dem Schnittverhalt und der Schnitthaltigkeit bin ich sehr zufrieden, wobei es doch irgendwie komisch ist mit einer 1-seitigen bzw. asymetrischen Klinge zu schneiden. Leider ist die Esche sehr schnell dreckig geworden, aber ich war schon recht zufrieden.
) haben. Den Erl habe ich als eine Mischung zwischen Flach- und Steckerl geschmiedet und in den Griffschalen entsprechende Vertiefungen gestemmt. Gehärt in Wasser und auf 220°C im Backofen angelassen. Dann gebohrt und Alurohr als Griffpins genutzt, nicht weil ich besonders taktisch bin (bin ich sowieso
) oder weil ich Angst bezüglich des immensen Gewichts hatte, sondern weil gerade ein Reststück angefallen ist. Das Griffholz ist Flieder, der natürlich ordentlich gerissen ist, da mein Holz leider im Schuppen lagert und es doch erhebliche Luftfeuchtigkeitsunterschiede zur Wohnung gibt. Abschlussplatte wieder Schlagzeugmessing. Zum Schnitzen habe ich es ein paar mal genutzt, aber habe recht schnell festgestellt, dass ein Messer im Vergleich zu einem Hammer doch ein recht primitives Werkzeug ist
.
Ich schleife übrigens immer Freihand.

.
.
Laut Aussage eines Bekannten sollte es sich bei der Feder um irgendwas Chromhaltiges handeln also vielleicht 51CrV4. Überzeugt bin ich davon nicht, aber es spielt für mich auch keine wirkliche Rolle, da ich keine Hochleistungsschneidwaren erzeugen will/muss. Mir gefällt allerdings der Gedanke Material zu recyceln und da ich sowieso noch viel übe, werde ich vorerst bei Schrott als Materialquelle bleiben.
.
, ist dieser stark konvex mit einer hohen Tendenz zum Solinger Dickschliff
. Als Griffholz habe ich Hasel aus dem Garten genutzt, wobei ich auf die Idee kam mithilfe von etwas schwargefärbtem Epoxy Zwischenlagen zu immitieren. Etwas Pfusch muss auch mal sein 
